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Umgang mit hochstrittigen Parteien

 

Das Seminar beschäftigt sich mit der Konfliktdynamik von hochstrittigen Konflikten. Der Umgang mit hocheskalierten Parteien stellt in der Mediation eine besondere Heraus-forderung dar. Seien es nun streitende Eltern, Erben oder auch Partner einer Anwaltskanzlei, die Leitung des Mediationsverfahrens ist bei Hochstrittigkeit besonders anspruchsvoll und stellt hohe Anforderungen sowohl an die eigene Rolle und Haltung als auch die Strukturierung und die Wahl der Interventionen.                                                                                                                     An welchen Merkmalen kann ich als Mediator erkennen, dass es sich um hochstrittige Parteien handelt? Welche Mechanismen führen dazu, dass die Konfliktsituation erhalten bzw. noch verstärkt wird? Und welche Interventionen helfen, um zu deeskalieren und das Mediationsverfahren trotz Hochstrittigkeit zielführend zu gestalten?                                        In diesem Seminar wird ein professioneller Umgang mit strittigen, hochkonflikthaften Parteien erläutert. Hierzu werden verschiedene professionelle Ansätze vorgestellt und an Praxisbeispielen erprobt.

 

Das Seminar umfasst 20 Zeitstunden und richtet sich nach den Vorgaben des deutschen Mediationsgesetzes sowie der dazugehörigen Zertifizierungsverordnung (ZMediatAusBV) und wird ferner von den deutschen (BM / BAFM) und schweizerischen (SDM-FSM) Verbänden sowie vom schweizerischen Anwaltsverband SAV als Fortbildung anerkannt.

 

Programm zum Herunterladen

 

 

Termin

 

Mittwoch 12.  –  Donnerstag 13. Juni 2019

Inhalte im Überblick

  • Dynamik in Konflikten in unterschiedlichen professionellen Zusammenhängen

  • Merkmale von Hochstrittigkeit

  • Entstehungsgründe von Hochstrittigkeit

  • Indikationen und Kontraindikationen von professionellen Hilfen 
  • Konzeptionelle Einstellungen in der Arbeit mit hocheskalierten Parteien
  • Professionelle Interventionen auf der intra-psychischen, der inter-psychischen und der sozialen Ebene

LEITUNG

HEINER KRABBE

Diplom- Psychologe, Psychologische Psychotherapeut, Mediator und Ausbilder BAFM sowie Supervisor mit eigener Praxis in Münster. Er ist Mitbegründer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM) und gehört damit zu den Vorreitern der Mediation in Deutschland. Als langerfahrener Therapeut und Mediator hat er sich insbesondere durch seine Konzepte zur  Kurz-Zeit-Mediation sowie zur Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Mediation einen Namen gemacht. Heiner Krabbe ist u.a. Herausgeber des Buches: Scheidung ohne Richter, sowie Co-Autor des Buches: Familien-Mediation und Kinder. 

www.heiner-krabbe.de

VERANSTALTUNGSZEITEN

Mittwoch: 09.00 - 20.00 Uhr

Donnerstag: 09.00 – 19.30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Konstanzer Schule für Mediation, Marktstätte 15, 78462 Konstanz

Die Räume der Konstanzer Schule für Mediation liegen in zentraler Lage in der Innenstadt von Konstanz, nur zwei Gehminuten vom Bodensee sowie vom Bahnhof und Hafen entfernt und somit in bester Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Gerne unterstützen wir Sie mit Empfehlungen bei der Suche nach einer passenden Unterkunft. Sprechen Sie uns bitte einfach an. 

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an MediatorInnen, die schon in den Grundlagen der Mediation fort- bzw. ausgebildet sind. 

KOSTEN UND ANMELDUNG

Kurz-Zeit-Mediation: 470,00 €  (umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a)bb) UStG)

 

Der Preis beinhaltet jeweils das Seminar einschließlich der Arbeitsunterlagen und Kaffeepausen. 

 

Anmeldeschluss: Freitag, 10. Mai 2019

 

 

Anmeldung: Hier finden Sie das Anmeldeformular und Programm zum Herunterladen.